Mein Name ist Brandon vom Löwengarten, genannt werde ich "Luis".


Am 12. August 2005 machten sich Rahel Schale und Cookie (Skjaergaardens Crunchy Macadamia Nut) aus dem Norden Deutschlands auf den Weg ins Rheinland. Dort saß mein Vater, Niklas vom Löwengarten, bereits in den Startlöchern und freute sich auf seine norwegische Braut. Seine Leute hatten ihm schon von dem bevorstehenden Besuch erzählt. Cookie wurde auch stürmisch begrüßt, aber die richtige Hochzeit fand erst am 13. August statt.

Als meine Mutter im Laufe der kommenden Wochen immer rundlicher wurde, war die Freude bei allen groß. Am Tag vor meinem Auftritt in die Welt reisten diesmal die Rheinländer zum Norden, um das Geburtsereignis hautnah mitzuerleben. Sie erzählen noch heute begeistert von dieser langen Nacht.

Meine Mutter war ganz schön gefordert, da ich noch 9 Schwestern und 2 Brüder habe. Ich habe aber gehört, dass sie alles souverän gemeistert hat, obwohl es bei ihr eine Premiere war. Meine Geschwister und ich haben dann erst mal für Trubel im Haushalt von Schales gesorgt und die großen Leos richtig schön in Schwung gebracht. Am 8.12.2005 wurde ich als erster abgeholt. Da war ich 8 Wochen alt. Nun sollten mein Vater Niklas und seine Leute meine weitere Erziehung übernehmen.

In meinem neuen Zuhause habe ich mich ganz schnell eingelebt. Hier sorgte ich dafür, dass es aus war mit der Ruhe.

Die hatten sich mit Janosch, Papa Niklas und den beiden Katzen ein schönes und beschauliches Leben eingerichtet. Damit war es erst einmal vorbei. Alle waren am Anfang ganz schön genervt!!! Sie konnten sich wohl nicht mehr so recht an die Welpenzeit von Janosch und Niklas erinnern. Dem habe ich schnell abgeholfen, jetzt wissen sie wieder was los ist!

Mit 8 ½ Wochen ging es zum ersten Mal in die Welpenschule. Dort habe ich viel Spaß und bin mit Feuereifer dabei. Jede Menge Welpenkumpel, schöne Spiele und gelernt wird auch. Das ist eine gute Mischung. Anschließend bin ich immer hundemüde. Habe mal zufällig mitbekommen, dass jemand sagte, der Luis scheint nicht dumm zu sein. Da waren meine Leute stolz und ich natürlich auch. Mittlerweile bin ich schon 16 Wochen alt. Und nun haben sich alle bereits an mich gewöhnt und sagen, dass sie mich nicht mehr missen möchten. Die meinen ja wohl, ich bekomme solche Gespräche nicht mit, aber ich beobachte und höre fast alles, denn ich bin ein aufgewecktes Kerlchen.

Fortsetzung folgt.


Update September 2006


Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gegangen und ich werde bald schon 11 Monate und langsam ein richtiger Hund. Deshalb möchte ich mich mal wieder zu Wort melden, da vielleicht einige Leute gerne wissen würden, was ich zwischenzeitlich so alles erlebt habe.

Anfang Mai hatten wir bei uns in Duisburg ein kleines Welpentreffen. Fünf meiner Geschwister waren hier und noch einige erwachsene Hunde. Ich fand das ganz toll, aber leider durfte ich nicht so viel mittoben, da ich etwas Wachstumsbeschwerden hatte. Mein liebstes Hobby, wie könnte es eigentlich bei einem Leo anders sein, ist das Schwimmen. Meine Leute sagen immer, so einen wasserverrückten Leonberger hatten wir noch nie. Wenn es zum Wasser geht, bin ich nicht mehr zu bremsen. Am liebsten würde ich täglich stundenlang im Wasser zubringen, was aber zu meinem Bedauern nicht geht.

Wir verbrachten im Juni/Juli die Ferien in Norwegen und Schweden. Das war genau der richtige Urlaub für mich, viel Wasser und Wald. Wir waren mit unserem Wohnwagen unterwegs und ich habe die Freiheit sehr genossen. Habe auch genau gehört, dass Herrchen und Frauchen sich lobend über mein Verhalten während unserer Rundreise geäußert haben. Mein Vater Niklas und Janosch sind sehr erfahrene Reisehunde, sie haben schon einiges von der Welt gesehen, aber für mich war es die erste Urlaubsreise und ich hatte sehr viel Spaß dabei. An unserem letzten Urlaubstag hatten wir auf der Rückreise eine nationale Ausstellung in Schweden. Ich war das erste Mal im Ring! Fand die Ausstellung, die bei schönem Wetter im Freien war, richtig toll, weil ich jede Menge anderer Hunde kennen gelernt habe. Da ich sehr kontaktfreudig bin, war das für mich ein schönes Erlebnis und die Richterin war auch sehr freundlich zu mir. Meine Leutchen haben sich dann sehr gefreut, dass ich von den 3 Anwesenden als bester Puppy gewonnen habe. Leider konnten wir nicht in den Ehrenring gehen, sonst hätten wir unsere Fähre verpasst. Eigentlich schade, hätte das auch noch gerne mitgemacht. Nun gehe ich wieder regelmäßig zur Junghundeschule.

Aber das Leben ist nicht immer nur ein Spaß.

Wir haben einen großen Verlust in unserer Familie erlitten. Mein Vater musste am 22.08.2006 operiert werden, da er einen Ball in seinem Magen hatte. Die OP war gut verlaufen, aber am 24.08.2006 ist er völlig unerwartet durch eine Embolie verstorben. Ich vermisse ihn, denn wir hatten uns gerne und er hat oft mit mir gespielt und getobt. Janosch mit seinen 9 ½ Jahren hat dazu natürlich keine große Lust mehr, er ist aber glücklicherweise noch wohlauf und ich kann noch viel Gutes von ihm lernen.

Nun hoffe ich, für meine Leute ein Trost in ihrem großen Kummer zu sein. Natürlich werde ich ihnen meinen Vater nie ersetzen können, aber ich bemühe mich, sie aufzuheitern und abzulenken.

Update November 2007

Mittlerweile ist über ein Jahr vergangen und ich möchte mich wieder einmal zu Wort melden.

Auch dieses Jahr hatte, wie immer, Höhen und Tiefen.

Zwischenzeitlich habe ich einige Ausstellungen mitgemacht und meine Leute waren mit den Ergebnissen

nicht unzufrieden. Für mich sind die Ausstellungen immer „Partytime“ und ich zeige dabei gerne mein

fröhliches Temperament . Das treibt Herrchen oft den Schweiß auf die Stirn, da er ja an meinen       ruhigen Vater gewöhnt war.

Im Juni verbrachte ich mit Janosch und meinen Leuten einen wunderschönen Wanderurlaub in der Schweiz.

2 Wochen nach unserem Urlaub, am Wochenende herrschten Temperaturen von weit über 30 Grad,

machte der Kreislauf von meinem Kumpel Janosch nicht mehr mit.

Als Herrchen am 17. Juli frühmorgens mit uns zum ersten Spaziergang aufbrechen wollte,fand er Janosch

wie friedlich schlafend vor. Ich hatte mich neben ihn gelegt. Janosch hatte uns in dieser Nacht ganz ruhig verlassen. Wir alle vermissen unseren Oldie sehr.

Nun bin ich zur Zeit der einzige Leo im Haus. Da ich noch ein richtiger Lausbube bin und deshalb oft zu hören bekomme, wirst du denn nie erwachsen, muß ich mich mächtig anstrengen, damit meine Leute merken, auch der „lustige Luis“ kann schon gut gehorchen.

Darum gebe ich mir natürlich sehr viel Mühe, besonders auf dem Hundeplatz und natürlich auch bei

unseren Spaziergängen, damit sie mich auch tüchtig loben. Aber ich bin nun mal eine wirkliche Frohnatur

und möchte noch ein wenig meine Jugend genießen. Der Ernst des Lebens fängt ja bekanntlich früh genug an.

In Leonberg, beim diesjährigen Teamtest im September, habe ich mich ins Zeug gelegt und den 5. Platz

von 18 teilnehmenden Leos erreicht, dazu kam dann noch das V 2 in derZwischenklasse auf der Ausstellung am Sonntag. Darüber haben sich meine Leute natürlich sehr gefreut.

Im November war dann eine Körung in Sottrum. Und da dort auch unsere Freundin Regine Twellmeyer

wohnt, haben wir den Termin gerne wahrgenommen und sie gleichzeitig mal besuchen können.

Dabei konnte ich die Herren der Körkommission überzeugen, mir ihr Vertrauen zu schenken

und habe die Körung bestanden.

Nun arbeiten Herrchen und ich fleißig daran, damit ich im kommenden Frühjahr meine Begleithundeprüfung

ablegen kann. Na, habe ich nicht viel Neues zu berichten?

Selbstverständlich werde ich alle, die sich für mich interessieren, weiterhin auf dem Laufenden halten.

Update August 2008

Nach einer längeren Pause, melde ich mich wieder einmal.

Nun bin ich schon eine recht lange Zeit der einzige Leo im Hause Becker.

Am 17. Juli war Janosch ein Jahr tot und mein Papa Niklas am 24. August sogar schon zwei Jahre.

Wir alle vermissen die Beiden und meine Leute sprechen noch oft über sie. Dann versuche ich immer,

sie mit meinen Späßen auf andere Gedanken zu bringen.

Ich habe ja, wie schon zuvor berichtet, fleißig mit meinem Herrchen für die BH-Prüfung geübt.

Im März sind wir nach Leonberg gefahren, um am 29./30.03.2008 an den Clubmeisterschaften

teilzunehmen. Das war aufregend, wobei ich glaube, dass mein Herrchen viel nervöser war als ich.

Am ersten Tag fand die BH/VT statt und ich habe den zweiten Platz gemacht. Aber es kam noch besser.

Am zweiten Tag belegte ich den 1. Platz  bei der BH/Club und wurde Clubmeister 2008.

Darüber haben sich meine Leute riesig gefreut, ich wurde kräftig gelobt und habe das richtig genossen.

Es war wirklich ein schönes Wochenende und das Wetter hat auch mitgespielt.

Unser diesjähriger Urlaub war sehr schön.

Wir waren in Norwegen und Schweden. Dort gefällt es mir sehr, denn ich bin ein begeisterter Schwimmer

und genieße die vielen Seen. Aber auch unsere tollen Wanderungen waren nach meinem Geschmack.

Schön war unser Besuch bei Christina (Zwinger Aldibara’s) in Norwegen. Hier hatte ich sehr nette Damengesellschaft. Die Leo-Mädels sind sehr routinierte Schwimmerinnen, da sie Christina täglich beim

Kanufahren begleiten. Herrchen wollte das gerne auch mitmachen und mir wurde vorsichtshalber eine

Schwimmweste umgelegt. Auf meiner Fotogalerie könnt ihr mich damit bewundern. Meine Kondition ist

zwar auch sehr gut, aber so durchtrainiert beim Schwimmen wie Christinas Hunde, bin ich nun doch nicht.

Die Schwimmtour neben dem Kanu hat riesigen Spaß gemacht, die Weste hat mich überhaupt nicht gestört.

Ich beneide die Mädels um dieses Vergnügen. Schade, dass wir nicht auch direkt an einem See wohnen.

Auf jeden Fall hatte ich im Urlaub jede Menge Spaß und an unserem letzten Urlaubstag in Schweden,

habe ich noch an einer Ausstellung in Tvååker teilgenommen.

Beim Laufen im Ring war ich wieder zu einigen Scherzen aufgelegt, was meinem Herrchen gar nicht gefiel.

Die Richterin fand es wohl eher zum Schmunzeln und setzte mich in der offenen Klasse auf den 2. Platz,

ich bekam ein Exzellent und das Bändchen für Champion-Qualität.

Siehst du, habe ich zu meinem Herrchen hinterher gesagt, so schlimm war ich doch gar nicht.

Ich meine immer, wenn Herrchen bei einer Show nervös ist, müsste ich ihn beim Laufen ein wenig

aufmuntern. Aber das sieht er wohl völlig anders.

Zum Urlaubsabschluß waren wir noch bei meiner Züchterin zum Sommerfest. Wir waren ganz viele Leo’s

und es gab für uns Hunde besondere Leckereien.

Es gibt aber noch tolle Neuigkeiten, meine beiden Schwestern, Brooklyn und Beluga, haben mich mittlerweile zum mehrfachen Onkel werden lassen. Ist das nicht toll?

Bis demnächst, ich lasse wieder von mir hören.

 

Update Mai 2010

 

Nun habt ihr von mir schon recht lange nichts gehört.

Habe gerade mitbekommen, dass mein Kumpel Bjarne euch seine Neuigkeiten erzählen will und da lasse     ich mich nicht lange bitten und mache mit.

Daß unser Schweizurlaub toll war, habt ihr ja nun schon gehört. Dem kann ich mich nur anschließen,

aber für den Jüngling war es das erste Mal und er ist voll auf seine Kosten gekommen.

Als wir ankamen, habe ich ihm sofort gesagt, du wirst mir danken, dass ich dich mitgenommen habe!

So bin ich nun mal, mit meinem fröhlichen und freundlichen Naturell, möchte ich alle an meinen

schönen Erlebnissen teilhaben lassen.

2009 und auch in diesem Jahr waren meine Leute mit mir wieder auf einigen Ausstellungen. Ich habe immer meine Ohren gespitzt und mitbekommen, dass sie sehr zufrieden mit mir und den Ergebnissen waren.

Frauchen hat mich gelobt und gesagt, sie freut sich besonders darüber, daß ich immer so aufmerksam

und freundlich im Ring bin. Als vielseitig interessierter Leonbergerrüde, ist das für mich natürlich

selbstverständlich, denn ich möchte gerne allen Leuten gefallen und auch alles mitkriegen.

Diese Frohnatur wurde  mir in die Wiege gelegt und darum bin ich trotz meiner 4 ½ Jahre immer noch ein jugendlicher, aufgeschlossener Bursche.

Schon oft habe ich meine Leute sagen hören, dieser Hund kennt keine schlechte Laune, immer ist er fröhlich und guter Dinge. Das ist aber kein Wunder, mir geht es ja prima, leckeres Essen, große Spaziergänge mit viel Abwechslung und nun beginnt meine schönste Jahreszeit, weil schwimmen wieder angesagt ist.

Schwimmen ist für mich nicht zu toppen und meine liebste Beschäftigung überhaupt.

Ich finde kein Ende und belle auch mal laut, damit mein Ball ins Wasser geworfen wird.

Meine Begeisterung fand ihren Anfang in Norwegen und Schweden, als wir in meiner Jugendzeit dort Urlaub machten.

Hier hatte ich so viele Gelegenheiten zum Schwimmen und bin seitdem total wasserverrückt. Jeder hat halt sein Hobby, oder nicht!?

Genug erzählt für heute. Laßt es euch gut gehen in den kommenden Monaten und schaut mal wieder bei mir rein, sicher gibt es irgendwann wieder News von mir.

 

 

 

 

 

 

 

 



Meine Fotogalerie!

Geschichte Luis

13.05.2010

Neue Fotos

13.05.2010